Was ist unsere Mission?

Wir helfen und kreieren eine bessere Welt für uns alle

Der kleine Omar ist 18 Monate alt. Seitdem seine Mami schwanger mit ihm war, ist der Vater nicht  mehr auffindbar. Keiner weiss was geschieht. Omar hat bereit 5 grössere Geschwister. Die Grossmutter lebt auch mit ihnen. Alle zusammen teilen sie zwei Zimmer ohne Licht und ohne Wasser. Es gibt keine Möbel, alles findet am Boden statt. Omar wacht eines Morgens auf und es geht ihm nicht gut, sein grösster Bruder Amadou ist 18 jahre alt und muss die Verantwortung für die ganze Familie übernehmen. 

Mit 18 Jahren fühlt er sich aber noch nicht die Rolle komplett zu übernehmen. Er lebt in dem Glauben, dass er keine Chance hat, wenn er keine Schulausildung beendet hat. Immerhin spricht er englisch, das ist schon wunderbar und hilft uns im Kontakt zu stehen. Der kleine Omar braucht einen Arzt, was sich die Familie nicht leisten kann. Ohne Geld, keine Behandlung. 

Amadou wünscht sie so sehr, in seinem Leben etwas Gutes zu bewirken für andere Menschen, die auch diese Form der Armut erleben. Er wünscht sich, dass ihn seine kleinen Brüder als ein Vorbild betrachten und von ihm lernen, wie wichtig und wertvoll es ist anderen Menschen zu helfen. 

Amadou hat ein grossen Herz, trotz Bedingungen, die vielfach überlebenskritisch sind, làsst er nicht nach. Er ruft nach Hilfe, möchte lernen und glaubt, dass Gott mit ihm ist. 

Ich bin beeindruckt von so einer Menschlichkeit. Es bringt mich dazu, diese Familie persönlich kennenlernen zu wollen. Somit plane ich meine erste Reise nach Gambia. 

Fortsetzung folgt...

7

Personen geholfen

1

Initiator

2

Freiwillige

Last uns zusammen etwas grossen erschaffen

Vom 22.01.2022 bis zum 10.02.2022 werde ich meine erste Reise nach Gambia antreten und Euch hier auf dem Laufenden halten, bezüglich meiner Erfahrungen und bezüglich dem, was ich glaube, dass getan werden muss.... Eine sehr spannende Zeit beginnt bereits in der vorbereitenden Zeit. 

 

24.01.2022 Mein erster Tag in Gambia. Ich trete die erste Reise nach Brikama an, um Amdou und seine Familie zu treffen. Ich setze mich hierfür in einen 17 Platz Bus. Die Menschen sitzen eng zusammen. Ein Baby, welches auf dem Schoss der Mutter, eine Reihe vor mir sitzt schaut mich die ganze Zeit mit grossen Augen an. Meine Sitznachbarin sagt, er liebt mich. Binta, meine Sitznachbarin macht sich auf die Reise nach Senegal. 10-12 Stunden in einem solchen Bus unterwegs zu sein ist sicher sehr angstrengend. Erstens ist es wirklich heiss, und in dem Bus ist nur sehr wenig Beinfreiheit. Alles ist vollgepackt und eng. Trotzdem werde ich hier sofort sehr freundlich empfangen, habe mit Binta die Telefonnummer getauscht und werde sehen, inwieweit sie mit mir in Kontakt bleibt. In Brikama angekommen suche ich die Polizeistation, so mich Amadou abholen wird. Es sitzen einige Polizeibeamte an der Aussenmauer, nebendran sitzt Kaddy, ein 25 jähriges Mädchen, und verkauft Telefonkredite. Sie erzählt mir, dass ihre Eltern beide vor zwei Jahren gestorben seien und sie versucht sich ein business aufzubauen. Ihr Bruder hat ihr geholfen, sich den Telefonkreditverkauf anzueignen. Kaddy ist ein taffes Mädchen. Amadou holt mich ab und wir werden zu seiner Familie gehen. Wir gehen in ein Haus mit zwei Räumen, in dem sich alles auf dem Fussboden abspielt. Amadou's Mama sitzt auf einer dünnen Matratze mit Omar, dem 9 Monate alten Baby. Sie empfangen mich mit offenen Armen und heissen mich willkommen. Ich werde langsam mit der gesamten Familie bekannt gemacht, sie laden mich zum Essen ein. Wir sitzen am Boden und essen alle mit der Hand aus der gleichen Schüssel, Reis und Fisch. Ich habe grossen Respekt vor diesen Menschen, die ihr Leben jeden Tag neu erfinden müssen. 

Fortsetzung folgt...